1. kühle Temperaturen erleichtern die Arbeit

Damit Sie im Winter ausreichend Brennholz für den Ofen oder Kamin haben, empfiehlt es sich bereits im Spätwinter oder Frühjahr mit dem Holzhacken zu beginnen. Hinzu kommt, dass sich das Holz in einem leicht gefrorenen Zustand auch leichter spalten lässt und der Kraftaufwand dadurch vermindert ist. Im Sommer kann es bei warmen Temperaturen trocknen und dient im Winter als schönes Brennholz. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist zu empfehlen Holz länger als über einen Sommer zu trocknen. Nach ca. 3 Jahren ist davon auszugehen, dass es ausreichend trocken ist und gut brennt.

2. auf die richtige Größe kommt es an

Eine kleine leichte Axt, die nicht mehr als 1,6 kg wiegt reicht in der Regel aus, sie kann das handelsübliche Holz problemlos spalten. Größere Werkzeuge sind nur notwendig, wenn Sie große Baumstämme oder widerspenstiges Holz zerkleinern möchten. Wichtig ist, dass die Axt gut in der Hand liegt und sich leicht schwingen lässt.

3. nicht in Flipflops und Badehose hacken

Dass Sie sich Arbeitskleidung anziehen müssen, sollte selbstverständlich sein. Zu empfehlen sind auch Schuhe mit Stahlkappeneinsatz und eventuell Knie- oder Schienbeinschoner. Bei Neulingen kann es leicht passieren, dass die Axt nicht im Holzstumpf sondern im Bein oder Fuß landet. Um das zu verhindern, achten Sie auf ihre Kleidung.

4. rückenschonend arbeiten

Die zu spaltenden Holzstücke werden nicht auf dem Fußboden, sondern auf einen Baumstumpf geschlagen. Dieser sollte für ein rückenfreundliches Arbeiten bis zu den Knien reichen und einen stabilen Stand haben.

5. Effizienz ist alles

Leicht zu spalten sind die Scheite, wenn das Holzstück hochkant auf den Baumstumpf gestellt wird und mit der Maserung gespalten wird, dadurch bricht es leichter und erspart Kraft. Um sich nicht ständig nach unten zu beugen zum Holen neuer Holzstücke, können Sie direkt mehrere Stücke auf den Stamm stellen. Wenn er breit genug ist, dann lassen sich bis zu vier Holzstücke direkt nacheinander spalten und erleichtert die Arbeit.

6. mit Schwung zum Ziel

Während andere Tätigkeiten leicht aus dem Handgelenk durchzuführen sind um Kraft zu sparen, empfiehlt es sich beim Hacken von Brennholz den gesamten Körper mit einzubeziehen. Die Axt sollte mit beiden Händen umschlossen werden und mit dem nach hinten ausholendem Oberkörper mit Schwung zum Brennholz gleiten. Durch das Ausholen erhöht sich die Schlagkraft und gerade bei Anfängern ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Holzstück beim ersten Schlag komplett gespalten wird.

7. volle Konzentration ist gefragt

Damit wie oben bereits beschrieben keine Unfälle mit der scharfen Axt passieren, ist volle Konzentration notwendig. Sich nebenbei mit einem Nachbarn zu unterhalten oder mit der Frau zu streiten sind keine guten Voraussetzungen für ein unfallfreies Arbeiten. Lassen Sie sich nicht ablenken und richten Sie die Konzentration vollständig auf das Holz vor Ihnen.

8. nicht einschließen hinter Wänden

Damit das Holz im Sommer gut trocknen kann, muss es an einem trockenen und geschützten Ort gestapelt werden. Doch nicht von allen Seiten mit Wänden umgeben, da es auch windig sein sollte. Durch diesen windigen und regengeschützten Standort kann es perfekt trocknen. Es ist empfehlenswert, wenn es an einer Hauswand gestapelt wird und die Seiten mit bedeckt sind. Nach vorne sollte der Stapel sichtbar sein, damit sich keine Staunässe bildet und gut belüftet ist.

9. Versteck für Mäuse

Wenn eine Maus sich vor der Katze im Stapel verstecken kann und die Katze sie nicht erreichen kann, dann ist das Holz gut übereinandergestapelt. Zur besseren Belüftung sind kleine Lücken beim Stapeln des Brennholzes gut, dann zirkuliert die Luft ausreichend und trägt zu einem schnelleren Austrocknen der Scheite bei.

10. Schutz von oben

Damit der Sommerregen das Holz nicht wieder aufweicht, muss der Stapel überdacht werden. Am besten ist ein Wellblechdach geeignet, dann kann die Feuchtigkeit entweichen und staut sich nicht wie bei einer Plastikabdeckung.